Jede Funktion erklärt – mit Rechenbeispiel.
NautilusX rechnet nichts im Verborgenen. Auf dieser Seite finden Sie sämtliche Module der Anwendung ausführlich beschrieben, jeweils mit der zugrunde liegenden Formel und einem vollständig durchgerechneten Beispiel. So wissen Sie vor der ersten Anmeldung genau, was das Tool kann – und wie es zu seinen Zahlen kommt.
Alle Beispielwerte auf dieser Seite sind frei gewählt und dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Es handelt sich weder um eine Finanzierungs- noch um eine Steuer- oder Rechtsberatung.
Immobilienverwaltung
Das Herzstück der Anwendung. Jede Immobilie wird über zwei Datenblöcke erfasst: Objektdaten und Finanzdaten. Die Eingabemaske denkt mit – Felder, die für die gewählte Objektart keine Rolle spielen, blenden sich automatisch aus. Eine Einbauküche wird etwa nur bei Haus und Wohnung abgefragt.
- Objektdaten, unter anderem: Art (Haus, Wohnung, Mehrfamilienhaus, Gewerbe), Typ, Adresse, Etage, Wohn-/Nutz-/Grundfläche, Zimmer, Einheiten, Errichtungsdatum, letzte Sanierung, Zustand, Energieeffizienzklasse A+ bis H, Heizungsart, Baujahr der Heizung, Stellplatz, Balkon, Keller, Aufzug, Möblierung und die aktuelle Nutzung.
- Finanzdaten, unter anderem: Kaufdatum, Kaufpreis, Kaufnebenkosten, Finanzierung (Bank, Zins, Darlehenshöhe, Tilgungssatz, Zinsbindung), Nebenkosten und Grundsteuer.
- Mieteinnahmen, umlagefähiger Anteil, Vermietungsart und Befristung werden nicht hier eingegeben: Sie stammen aus dem Mietvertrag und erscheinen im Formular als schreibgeschützte Übersicht. Bei mehreren Verträgen je Objekt summiert NautilusX die Beträge.
- Titelbild mit automatischer Verkleinerung direkt im Browser – längste Kante 1.600 px, JPEG-Qualität 82 %. Bilder unter 400 KB bleiben unverändert.
- Miet- und Nebenkostenhistorie mit monatsgenauen Gültigkeitszeiträumen – gepflegt im Mietvertrag, sichtbar in der Detailansicht des Objekts. Frühere Mieten bleiben erhalten und werden bei rückwirkenden Auswertungen automatisch korrekt angesetzt.
- Exposé als PDF auf Knopfdruck – inklusive Objektdaten, Finanzdaten, beider Historien und der zugeordneten Mieter.
- Automatische Verknüpfung mit dem Kreditrechner: Wird ein Objekt mit Finanzierung angelegt, entsteht im Hintergrund direkt eine passende Kreditberechnung.
- Portfolio-Summenleiste über der Liste: Kaltmieten, Warmmieten und Annuitäten pro Monat und Jahr.
Automatisch berechnete Felder
Gesamtpreis = Kaufpreis + Kaufnebenkosten Tilgung p. a. = Darlehenshöhe × Tilgungssatz ÷ 100 Annuität/Monat = (Darlehenshöhe × Tilgungssatz ÷ 100 + Darlehenshöhe × Sollzins ÷ 100) ÷ 12 Bruttorendite = Monatsmiete × 12 ÷ Gesamtpreis × 100
| Kaufpreis | 250.000,00 € |
| Kaufnebenkosten (9,07 %) | 22.675,00 € |
| Gesamtpreis | 272.675,00 € |
| Darlehenshöhe | 200.000,00 € |
| Sollzins 3,50 % → Zins p. a. | 7.000,00 € |
| Tilgung 2,00 % → Tilgung p. a. | 4.000,00 € |
| Annuität pro Monat | 916,67 € |
| Kaltmiete | 750,00 € / Monat |
| Bruttomietrendite | 3,30 % |
Annuität: (200.000 × 2 ÷ 100 + 200.000 × 3,5 ÷ 100) ÷ 12 = (4.000 + 7.000) ÷ 12 = 916,67 €
Rendite: 750 × 12 ÷ 272.675 × 100 = 9.000 ÷ 272.675 × 100 = 3,30 %
Die Bruttomietrendite bezieht die Kaufnebenkosten bewusst mit ein. Gerechnet auf den reinen Kaufpreis läge sie bei 3,60 % – ein Unterschied von 0,30 Prozentpunkten, der bei Objektvergleichen schnell übersehen wird.
↑ Nach obenMieter & Nebenkostenabrechnung
Mieter werden als Privat oder Gewerblich angelegt; die Maske passt sich an. Für gewerbliche Mieter kommen Rechtsform (13 Optionen), Branche und Mitarbeiterzahl hinzu, für private Mieter Nettoverdienst, Kinder, Haustiere und Raucherstatus.
- Stammdaten: Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten, Bemerkungen – bei privaten Mietern zusätzlich Nettoverdienst, Kinder, Haustiere und Raucherstatus.
- Objektzuordnung, Mietbeginn, Miete, Fälligkeitstag und Kaution werden nicht hier eingegeben, sondern im Mietvertrag – und von dort automatisch übernommen. Im Mieterformular erscheinen sie als schreibgeschützte Übersicht mit Link zum Vertrag.
- Einzugsdatum getrennt vom Mietbeginn: Wird kein eigenes Einzugsdatum vereinbart, gilt der Beginn des Mietverhältnisses. Beide Termine erscheinen automatisch im Kalender.
- Anteil der Wohnkosten am Nettoeinkommen als Frühwarnindikator.
- Datenblatt und Nebenkostenabrechnung als PDF.
- Dateianhänge je Mieter, Löschung über den Papierkorb.
Anteil der Wohnkosten
Warmmiete = Kaltmiete + Nebenkostenvorauszahlung Anteil = Warmmiete ÷ Nettoverdienst × 100
Kaltmiete 750 € + Nebenkosten 150 € = Warmmiete 900 €. Bei einem Nettoverdienst von 3.200 €:
900 ÷ 3.200 × 100 = 28,1 % – ein unkritischer Wert. Bei 1.900 € netto wären es dagegen 47,4 %.
Nebenkostenabrechnung
Die Abrechnung wird für ein Wirtschaftsjahr (Standard: das Vorjahr) erzeugt. Die Grundsteuer wird automatisch aus der Immobilie übernommen, die monatliche Vorauszahlung aus dem Mietvertrag. Eingetragen wird nur die Summe der übrigen umlagefähigen Kosten.
Vorauszahlungen = monatliche Vorauszahlung × 12 Summe Kosten = umlagefähige NK + Grundsteuer Saldo = Summe Kosten − Vorauszahlungen Saldo > 0 → Nachzahlung des Mieters Saldo < 0 → Guthaben des Mieters Saldo = 0 → ausgeglichen
| Umlagefähige Nebenkosten (ohne Grundsteuer) | 1.680,00 € |
| Grundsteuer (aus der Immobilie) | 320,00 € |
| Summe umlagefähiger Kosten | 2.000,00 € |
| Vorauszahlung 150,00 € × 12 Monate | − 1.800,00 € |
| Ergebnis: Nachzahlung | 200,00 € |
Läge die Vorauszahlung bei 180 € monatlich (2.160 € im Jahr), ergäbe sich stattdessen ein Guthaben von 160 €.
Mietverträge & Miethistorie
Der Mietvertrag verbindet genau eine Immobilie mit genau einem Mieter und ist die führende Quelle für alle Zahlen des Mietverhältnisses. Was hier steht, wird beim Speichern automatisch in Immobilie und Mieter übernommen – doppelte Pflege entfällt, Widersprüche zwischen den Modulen können gar nicht erst entstehen.
- Zuordnung: Vertragsart (Wohnraum oder Gewerbe), Vertragsnummer, weitere Mieter und das Datum der Unterzeichnung.
- Laufzeit: Mietbeginn, Einzugsdatum, unbefristet oder befristet mit Enddatum, ordentliche Kündigungsfrist sowie der Status (aktiv, gekündigt, beendet) mit Kündigungs- und Enddatum.
- Miete: Kaltmiete, Nebenkosten-Vorauszahlung, Stellplatzanteil und der Fälligkeitstag als n-ter Werktag des Monats – so, wie es im Vertrag steht. Dazu Standard-, Staffel- oder Indexmiete mit Freitext für Staffelung bzw. Referenzindex.
- Miet- und NK-Historie: beliebig viele Zeiträume mit der jeweils geschuldeten Kaltmiete und Vorauszahlung. Mieteingänge und Auswertungen setzen für jeden Monat automatisch den damals geltenden Betrag an – Mieterhöhungen rückwirkend korrekt abgebildet.
- Kaution: Höhe, Art (Barkaution, Bankbürgschaft, Verpfändung, Kautionsversicherung), Anzahl der Raten und das Datum des Eingangs.
- Bankverbindung für die Mietzahlungen, übergebene Schlüssel, Grenzen für Kleinreparaturen und sonstige Vereinbarungen.
- Datenblatt als PDF und Dateianhänge je Vertrag – der unterschriebene Vertrag liegt damit beim Datensatz.
Was der Vertrag automatisch übernimmt
| in den Mieter | Objektzuordnung, Mietbeginn, Einzugsdatum, Kaltmiete, Nebenkosten, Fälligkeitstag, Kaution |
| in die Immobilie | Nutzung, Mieteinnahmen, umlagefähiger Nebenkostenanteil, „Miete gültig seit“, Vermietungsart und Befristungsende |
Bei mehreren laufenden Verträgen je Objekt werden die Beträge summiert; bei einem Mehrfamilienhaus zählt NautilusX zusätzlich die vermieteten Einheiten. Endet der letzte Vertrag, wechselt das Objekt auf Leerstand, und beim Mieter werden die vertragsgeführten Felder geleert.
Bis 06/2025 galten 750 € kalt, ab 07/2025 sind es 800 €. Beide Zeiträume stehen in der Miethistorie des Vertrags. Die Sollstellung setzt für Januar bis Juni 750 € an, ab Juli 800 € – ohne dass alte Monate nachträglich verfälscht werden.
Mietinteressenten & Bonitätsampel
Vor der Vermietung werden Interessenten mit 23 Feldern erfasst – von der Akquisequelle über Gehaltsnachweise und SCHUFA bis zur gewünschten Mietdauer. Aus vier Kriterien errechnet NautilusX automatisch eine Risikoeinschätzung, die als Banner auf der Karte und als Warnbox im PDF erscheint.
// vier Prüfkriterien S = keine SCHUFA-Auskunft vorgelegt M = keine Mieterselbstauskunft vorgelegt G = keine Gehaltsnachweise vorgelegt Q = Warmmiete ÷ Nettoeinkommen × 100 > 60 % S und M → Mietzahlung stark gefährdet S oder M oder G oder Q → Mietzahlung gefährdet keines davon → keine Auffälligkeit
Die Wohnung kostet 750 € kalt + 150 € Nebenkosten = 900 € warm.
| Bewerber | Netto | Quote | Nachweise | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| A | 3.200 € | 28,1 % | vollständig | unauffällig |
| B | 1.400 € | 64,3 % | vollständig | gefährdet (Quote > 60 %) |
| C | 2.600 € | 34,6 % | ohne SCHUFA & Selbstauskunft | stark gefährdet |
Bewerber B: 900 ÷ 1.400 × 100 = 64,3 % – über der 60-Prozent-Schwelle, deshalb Stufe 1. Bewerber C erfüllt zwar die Quote, es fehlen aber sowohl SCHUFA als auch Selbstauskunft: Stufe 2.
Die Bewertung ist ein Hinweis, keine Entscheidung. Für gewerbliche Interessenten wird bewusst keine automatische Einstufung vorgenommen.
↑ Nach obenMieteingänge & Sollstellung
NautilusX erzeugt die fälligen Mieten automatisch aus Objekt, Mieter und Mietbeginn – Sie müssen keine einzige Sollstellung von Hand anlegen. Gespeichert wird nur, was vom Soll abweicht: der Status und gegebenenfalls ein abweichender Betrag.
- Vier Status: offen, eingegangen, Verzug, verloren. Ein erneuter Klick auf denselben Status setzt die Zeile wieder auf „offen“ zurück.
- Zeiträume: Monat, Quartal, Jahr, Gesamt oder ein frei gewählter Zeitraum.
- Sammelbuchung: „n offene als eingegangen“ quittiert alle bereits fälligen Mieten mit einem Klick.
- Abweichender Betrag und Notiz pro Monat – bei Teilzahlungen wird das Soll zum Vergleich weiterhin angezeigt.
- Überfällige Mieten erscheinen als roter Zähler in der Navigation (abschaltbar).
Fälligkeit am n-ten Werktag
Der Fälligkeitstag wird für jeden Monat neu ermittelt. Gezählt werden ausschließlich Montag bis Freitag; reicht der Monat nicht aus, gilt der letzte Werktag.
| Datum | Wochentag | Werktag Nr. |
|---|---|---|
| So, 01.11.2026 | Sonntag | – |
| Mo, 02.11.2026 | Montag | 1 |
| Di, 03.11.2026 | Dienstag | 2 |
| Mi, 04.11.2026 | Mittwoch | 3 → fällig |
Ab dem 5. November gilt die Miete als überfällig und wird rot markiert.
Sollmiete des Monats
Sollmiete = Kaltmiete des Monats + NK-Vorauszahlung des Monats Rangfolge bei der Ermittlung: 1. Historie des Mietvertrags (Zeitraum trifft zu?) 2. laufender Mietvertrag (deckt den Monat ab?) 3. Werte an Mieter und Objekt (nur Altbestand ohne Vertrag)
Hinterlegte Kaltmiethistorie: bis 06/2026 = 720 €, ab 07/2026 = 750 €. Nebenkostenvorauszahlung durchgängig 150 €.
| Monat | Kalt | NK | Soll |
|---|---|---|---|
| Mai 2026 | 720,00 € | 150,00 € | 870,00 € |
| Juni 2026 | 720,00 € | 150,00 € | 870,00 € |
| Juli 2026 | 750,00 € | 150,00 € | 900,00 € |
| Summe Mai–Juli | 2.190,00 € | 450,00 € | 2.640,00 € |
Zahlt der Mieter im Juli nur 800 €, tragen Sie diesen abweichenden Betrag ein. Die Zeile zeigt dann „abweichend (Soll 900,00 €)“ – die Differenz von 100 € bleibt sichtbar dokumentiert.
Ausgaben & Belegablage
Jede Ausgabe wird mit Bezeichnung, Datum, Betrag, Art (Produkt, Dienstleistung, Sonstiges) und Netto-/Bruttokennzeichen erfasst und wahlweise einer Immobilie und einem Mieter zugeordnet. Belege hängen direkt am Datensatz.
- Dreifachfilter: Zeitraum (Monat, Quartal, Halbjahr, Jahr, Gesamt, individuell) × Immobilie × Art.
- Live-Summe der gefilterten Auswahl – die Kennzahl aktualisiert sich mit jedem Filterklick.
- PDF-Export der gefilterten Liste inklusive Filterangabe im Kopf, damit der Ausdruck selbsterklärend bleibt.
- Papierkorb statt endgültiger Löschung.
Summe = Σ aller Ausgabenbeträge im aktiven Filter Quartalsgrenzen: Quartal = abgerundet((Monat − 1) ÷ 3) Startmonat = Quartal × 3 + 1 Endmonat = Startmonat + 2
Aufruf im August 2026: (8 − 1) ÷ 3 = 2,33 → abgerundet 2. Startmonat = 2 × 3 + 1 = Juli, Endmonat = September.
| Datum | Bezeichnung | Art | Betrag |
|---|---|---|---|
| 08.07.2026 | Heizungswartung | Dienstleistung | 189,00 € |
| 21.07.2026 | Rauchmelder (4 Stück) | Produkt | 76,40 € |
| 03.08.2026 | Gebäudeversicherung | Sonstiges | 412,00 € |
| 19.09.2026 | Treppenhausreinigung | Dienstleistung | 240,00 € |
| Summe 3. Quartal 2026 | 917,40 € | ||
Zusätzlich auf „Dienstleistung“ gefiltert: 189,00 + 240,00 = 429,00 €.
Netto/Brutto ist eine reine Kennzeichnung zur Dokumentation – es findet keine automatische Umsatzsteuerumrechnung statt. Auch eine AfA-Berechnung nimmt das Tool bewusst nicht vor; dafür ist die steuerliche Beratung zuständig.
↑ Nach obenFinanzauswertung & Cashflow
Das Auswertungscockpit verdichtet den gesamten Bestand zu Portfolio-Kennzahlen, Cashflow-Größen und Diagrammen. Vier Zeitraummodi – Kalenderjahr, letzte 12 Monate, Gesamt bisher und ein frei gewählter Zeitraum – lassen sich jederzeit umschalten; bei mehr als 24 Monaten wechselt die Darstellung automatisch von Monats- auf Jahresbalken.
- Portfolio: Investitionsvolumen, Mieteinnahmen pro Monat und Jahr, durchschnittliche Bruttorendite, offene Finanzierungssumme, Restschuld, Fremdkapitalquote, Ø Kaufpreis, Ø Miete je vermieteter Einheit.
- Cashflow in vier Varianten: Brutto und Netto, jeweils als Sollwert (kalkulatorisch) und als Istwert (tatsächliche Eingänge des laufenden Monats).
- Restschuldsimulation monatsgenau bis heute – inklusive aller erfassten Sondertilgungen.
- Diagramme: Donut nach Ausgabenarten, Balken je Immobilie, Zeitverlauf mit sechs Serien (erhalten, ausstehend, verloren, Ausgaben, Zins, Tilgung).
- Vollständiger PDF-Export der gesamten Auswertung.
Die vier Cashflow-Formeln
Nicht umlegbare NK = Nebenkosten gesamt − umlagefähiger Anteil Brutto-Cashflow (Soll) = Warmmieten − Annuitäten − nicht umlegbare NK Netto-Cashflow (Soll) = Kaltmieten − Annuitäten − Ø Ausgaben − nicht umlegbare NK Brutto-Cashflow (Ist) = eingegangene Warmmieten − Annuität − nicht umlegbare NK Netto-Cashflow (Ist) = eingegangene Kaltmieten − Annuität − Ausgaben − nicht umlegbare NK Ø Ausgaben = Ausgaben der letzten 12 Monate ÷ 12 Fremdkapitalquote = Finanzierungssumme ÷ Investition × 100
| Position | Objekt A | Objekt B | Summe |
|---|---|---|---|
| Kaltmiete / Monat | 750,00 € | 400,00 € | 1.150,00 € |
| Umlagefähige NK / Monat | 150,00 € | 100,00 € | 250,00 € |
| Warmmiete / Monat | 900,00 € | 500,00 € | 1.400,00 € |
| Nebenkosten gesamt / Monat | 190,00 € | 130,00 € | 320,00 € |
| davon nicht umlegbar | 40,00 € | 30,00 € | 70,00 € |
| Annuität / Monat | 916,67 € | 0,00 € | 916,67 € |
| Ø Ausgaben / Monat (1.560 € ÷ 12) | – | – | 130,00 € |
Brutto-Cashflow: 1.400,00 − 916,67 − 70,00 = 413,33 € / Monat
Netto-Cashflow: 1.150,00 − 916,67 − 130,00 − 70,00 = 33,33 € / Monat
Der Unterschied ist der eigentliche Erkenntnisgewinn: Brutto sieht das Investment komfortabel aus, netto bleiben nach laufenden Kosten rund 33 € übrig. Über zwölf Monate sind das 400 € – wovon eine einzige größere Reparatur nichts übrig lässt.
Investition (Kaufpreis + Nebenkosten) 272.675 €, Darlehen 200.000 €:
200.000 ÷ 272.675 × 100 = 73,35 % Fremdkapitalquote, also 26,65 % Eigenkapitalanteil.
Dashboard & Kennzahlen
Die Startseite nach der Anmeldung fasst 25 Kennzahlen in zwei Blöcken zusammen und stellt die letzten zwölf Monate als Balkendiagramm dar.
- Block „Aktuell“ (laufender Monat): offene fällige Mieten, Mieteingänge, Mieten in Verzug, verlorene Mieten, Annuitäten, Zins- und Tilgungsanteil, Ausgaben, Brutto- und Netto-Cashflow.
- Block „Allgemein“: Anzahl Immobilien, Mieter, Interessenten und Finanzierungsanfragen, monatliche Kalt- und Warmmieten, Mieteingänge und Ausgaben des Jahres, Aktionen mit offenen Aufgaben, angelegte Dokumente und gespeicherte Berechnungen.
- 12-Monats-Diagramm mit sechs Serien und Achsenskalierung auf runde Werte; Balken unterhalb der Nulllinie zeigen Defizitmonate.
- Schnellzugriff auf die sechs meistgenutzten Bereiche.
Überschuss = Mieteingänge − Ausgaben − (Zinsanteil + Tilgungsanteil)
| Monat | Eingänge | Ausgaben | Zins | Tilgung | Überschuss |
|---|---|---|---|---|---|
| Mai 2026 | 1.400,00 | 85,00 | 565,20 | 351,47 | + 398,33 |
| Juni 2026 | 1.400,00 | 1.240,00 | 564,17 | 352,50 | − 756,67 |
| Juli 2026 | 1.400,00 | 189,00 | 563,14 | 353,53 | + 294,33 |
Juni: 1.400,00 − 1.240,00 − (564,17 + 352,50) = − 756,67 €. Der Balken schlägt nach unten aus – die Heizungsreparatur ist auf einen Blick erkennbar. Gut sichtbar ist auch, wie der Zinsanteil Monat für Monat sinkt und der Tilgungsanteil im gleichen Maß steigt.
Kreditrechner & Tilgungsplan
Ein vollständiger Annuitätenrechner mit monatsgenauem Tilgungsplan und beliebig vielen Sondertilgungen. Vier Eingaben genügen: Darlehensbeginn, Kreditbetrag, Sollzinssatz und anfänglicher Tilgungssatz.
Optional lässt sich zusätzlich ein Rückzahlungsbeginn angeben. Liegt er nach dem Darlehensbeginn, laufen die Monate dazwischen tilgungsfrei: es fallen nur Zinsen auf die volle Darlehenssumme an, die Restschuld bleibt unverändert. Ebenfalls optional ist eine abweichende Summe zum Rückzahlungsbeginn – etwa wenn nur ein Teil der Darlehenssumme abgerufen wurde oder sich der Saldo bis dahin verschoben hat. Sie ersetzt ab diesem Monat die Restschuld, und die Monatsrate wird aus ihr neu bestimmt.
Monatsrate = Darlehen × (Sollzins% + Tilgung%) ÷ 100 ÷ 12 je Monat: Zinsanteil = Restschuld × Sollzins% ÷ 100 ÷ 12 Tilgungsanteil = Monatsrate − Zinsanteil Restschuld = Restschuld − Tilgungsanteil − Sondertilgung
Entscheidend: Die Monatsrate bleibt über die gesamte Laufzeit konstant. Weil die Restschuld sinkt, wird der Zinsanteil jeden Monat kleiner – und der Tilgungsanteil um exakt denselben Betrag größer. Genau dieser Effekt lässt eine Sondertilgung so stark wirken.
Monatsrate = 300.000 × (3,5 + 2,0) ÷ 100 ÷ 12 = 16.500 ÷ 12 = 1.375,00 €
| Monat | Rate | Zinsen | Tilgung | Restschuld |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1.375,00 | 875,00 | 500,00 | 299.500,00 |
| 2 | 1.375,00 | 873,54 | 501,46 | 298.998,54 |
| 3 | 1.375,00 | 872,08 | 502,92 | 298.495,62 |
| 12 | 1.375,00 | 858,72 | 516,28 | 293.902,81 |
| 120 | 1.375,00 | 667,89 | 707,11 | 228.283,74 |
| 348 | 468,51 | 1,36 | 467,15 | 0,00 |
Monat 1: 300.000 × 3,5 ÷ 100 ÷ 12 = 875,00 € Zinsen → 1.375,00 − 875,00 = 500,00 € Tilgung.
Monat 2: 299.500 × 3,5 ÷ 100 ÷ 12 = 873,54 € Zinsen → 501,46 € Tilgung.
Gesamtlaufzeit 348 Monate = 29 Jahre · Gesamtzinsen rund 177.600 €.
Wirkung einer Sondertilgung
NautilusX rechnet jede Berechnung zweimal – einmal mit und einmal ohne Sondertilgungen – und weist die Differenz als gesparte Zinsen und verkürzte Laufzeit aus.
Gesparte Zinsen = Gesamtzinsen ohne ST − Gesamtzinsen mit ST Verkürzte Laufzeit = Laufzeit ohne ST − Laufzeit mit ST
| Kennzahl | ohne Sondertilgung | mit Sondertilgung |
|---|---|---|
| Restschuld nach 12 Monaten | 293.902,81 € | 273.902,81 € |
| Monatsrate (unverändert) | 1.375,00 € | 1.375,00 € |
| Gesamtlaufzeit | 348 Monate | 311 Monate |
| Gesamtzinsen | rd. 177.600 € | rd. 147.200 € |
Ersparnis: rund 30.400 € Zinsen bei einer Verkürzung von 37 Monaten (3 Jahre, 1 Monat). Aus 20.000 € eingesetztem Kapital werden über die Restlaufzeit also gut 30.000 € vermiedene Zinsen.
- Kennzahlen zum Stichtag heute: aktuelle Restschuld, Monatsrate, Zins- und Tilgungsanteil des laufenden Monats.
- Gesamtübersicht: Laufzeit, Gesamtzinsen, bereits gezahlte Zinsen und noch zu zahlende Zinsen.
- Beliebig viele Varianten speichern und benennen („Objekt Ahornweg, Variante A“) und mit einer Immobilie verknüpfen.
- Kompletter Tilgungsplan als PDF – Monat für Monat, mit Sondertilgungsspalte.
- Warnhinweis, wenn die Kombination aus Zins und Tilgung zu keiner Volltilgung führt.
Renditerechner – die Renditematrix
Statt einer einzelnen Renditezahl liefert der Renditerechner eine Matrix: Mietpreis je Quadratmeter auf der einen Achse, Kaufpreis auf der anderen. Jede Zelle zeigt die Bruttomietrendite, farblich abgestuft. So sehen Sie sofort, bis zu welchem Kaufpreis sich ein Objekt bei einer realistischen Mietannahme rechnet – und wo die Verhandlungsgrenze liegt.
- Grunderwerbsteuer für alle 16 Bundesländer hinterlegt (Bayern 3,5 % bis Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein je 6,5 %) – bei Auswahl des Landes automatisch eingesetzt, jederzeit überschreibbar.
- Notar und Grundbuch mit 2,0 % voreingestellt, Maklerprovision mit 3,57 %.
- Eigenkapital optional berücksichtigbar – dann wird gegen den tatsächlich zu finanzierenden Betrag gerechnet.
- Frei wählbare Achsen und Schrittgrößen (Miete 0,50 bis 5 €/m², Kaufpreis 1.000 bis 20.000 €), bis zu 4.000 Felder.
- Farbskala: unter 3 % rot, 3–4 % orange, 4–5 % neutral, 5–6 % grün, ab 6 % kräftig grün.
- Speichern, mit einer Finanzierungsanfrage verknüpfen und als PDF exportieren.
Kostensatz % = Grunderwerbsteuer% + Notar% + Makler% Gesamtpreis = Kaufpreis × (1 + Kostensatz% ÷ 100) Basis = Gesamtpreis − Eigenkapital Jahresmiete = m² × Miete je m² × 12 Bruttorendite = Jahresmiete ÷ Basis × 100
Kostensatz = 3,50 % (GrESt Bayern) + 2,00 % (Notar) + 3,57 % (Makler) = 9,07 %
| Kaufpreis | Gesamtpreis inkl. NK | 9,50 €/m² | 10,00 €/m² | 10,50 €/m² |
|---|---|---|---|---|
| 240.000 € | 261.768 € | 3,27 % | 3,44 % | 3,61 % |
| 250.000 € | 272.675 € | 3,14 % | 3,30 % | 3,47 % |
| 260.000 € | 283.582 € | 3,02 % | 3,17 % | 3,33 % |
Beispielzelle 250.000 € / 10,00 €/m²:
Gesamtpreis = 250.000 × 1,0907 = 272.675 €
Jahresmiete = 75 × 10,00 × 12 = 9.000 €
Rendite = 9.000 ÷ 272.675 × 100 = 3,30 %
Basis = 272.675 − 50.000 = 222.675 €
Rendite = 9.000 ÷ 222.675 × 100 = 4,04 %
Und derselbe Kauf in Brandenburg statt Bayern (GrESt 6,5 % statt 3,5 %): Kostensatz 12,07 %, Gesamtpreis 280.175 €, Rendite ohne Eigenkapital 3,21 % statt 3,30 %. Drei Prozentpunkte Grunderwerbsteuer kosten damit rund 0,09 Prozentpunkte Rendite – dauerhaft.
Der Renditerechner arbeitet bewusst mit der Bruttomietrendite als Vergleichsmaßstab. Bewirtschaftungskosten und Finanzierung bilden Sie über die Finanzauswertung und den Kreditrechner ab.
↑ Nach obenObjektbewertung – Kriterienkatalog mit Score
Der Renditerechner beantwortet die Preisfrage. Die Objektbewertung beantwortet die Frage davor: Taugt das Objekt überhaupt? Sie arbeiten einen strukturierten Katalog ab – Lage, Substanz, Zustand, Wirtschaftlichkeit, Recht – und erhalten daraus einen nachvollziehbaren Score von 0 bis 100. Jede Antwort ist mit 0 bis 4 Punkten hinterlegt, sodass später auch nach Wochen noch erkennbar ist, worauf die Einschätzung beruht.
- 75 Kriterien in sechs Kategorien, jeweils mit fünf abgestuften Antworten und einem kurzen Hinweis, worauf zu achten ist.
- Katalog passt sich der Auswahl an: Immobilientyp (Wohnraum, Gewerberaum, Sonstiges) und bei Wohnraum die Art (Wohnung, Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Sonstiges) blenden nur die passenden Kriterien ein – Wohnung 62, Einfamilienhaus 59, Mehrfamilienhaus 60, Gewerberaum 62, Sonstiges 57.
- K.-o.-Antworten wie ungeklärte Feuchtigkeit, lebenslanges Wohnrecht, Schwarzbau, fehlender zweiter Rettungsweg, ungesicherte Erschließung oder ein Objekt, das kein Versicherer mehr annimmt, sind schon in der Auswahlliste als solche gekennzeichnet und setzen das Ergebnis auf „Prüfbedarf“.
- Auch die neueren Wertfaktoren sind abgedeckt: Glasfaseranschluss, Wallbox und Hausanschlussleistung, Photovoltaik-Eignung, Barrierefreiheit, Schallschutz, geplante Bauvorhaben im Umfeld sowie Cashflow nach Kapitaldienst, Kaufnebenkostenquote und Wiederverkäuflichkeit.
- Unbeantwortete Kriterien zählen nicht mit – weder im Zähler noch im Nenner. Ein halb ausgefüllter Bogen liefert also keinen künstlich gedrückten Score, sondern das Ergebnis auf Basis der bekannten Angaben.
- Gewichtung frei anpassbar (Standard: Substanz 20, Makrolage 18, Zustand 18, Mikrolage 17, Wirtschaftlichkeit 17, Recht 10) – die Werte sind relativ zueinander zu verstehen und werden automatisch auf 100 Prozent normiert.
- Speichern, mit einer Immobilie verknüpfen und als PDF exportieren – inklusive aller Einzelantworten, damit die Bewertung gegenüber Bank oder Mitkäufer belegbar bleibt.
Kategoriescore = erreichte Punkte ÷ (4 × bewertete Kriterien) × 100 Gesamtscore = Σ (Kategoriescore × Gewicht) ÷ Σ Gewicht – summiert nur über bewertete Kategorien wirks. Gewicht = Gewicht ÷ Σ Gewicht der bewerteten Kategorien
Kategorien ohne jede Antwort bleiben ohne Score und ihr Gewicht entfällt. Deshalb weist die Auswertung nicht das eingestellte Gewicht aus, sondern das wirksame – also den Anteil, den die Kategorie im aktuellen Ergebnis tatsächlich hat.
| Kategorie | Bewertet | Punkte | Kategoriescore | Gewicht | wirksam |
|---|---|---|---|---|---|
| Makrolage & Markt | 4 / 7 | 12 / 16 | 75,00 | 18 | 20,0 % |
| Mikrolage & Umfeld | 6 / 10 | 16 / 24 | 66,67 | 17 | 18,9 % |
| Objekt & Bausubstanz | 7 / 10 | 21 / 28 | 75,00 | 20 | 22,2 % |
| Zustand & Ausstattung | 8 / 11 | 20 / 32 | 62,50 | 18 | 20,0 % |
| Wirtschaftlichkeit | 8 / 12 | 24 / 32 | 75,00 | 17 | 18,9 % |
| Recht & Risiken | 0 / 12 | – | offen | 10 | ohne Einfluss |
Summe der Gewichte bewerteter Kategorien = 18 + 17 + 20 + 18 + 17 = 90
Zähler = 75,00×18 + 66,67×17 + 75,00×20 + 62,50×18 + 75,00×17 = 6.383,33
Gesamtscore = 6.383,33 ÷ 90 = 70,93 → 71 von 100 · „Gut“
Das Gewicht 10 der offenen Kategorie „Recht & Risiken“ fällt vollständig weg; die übrigen fünf Kategorien teilen sich die 100 Prozent unter sich auf.
Ein einziges Kriterium kommt hinzu: Eigentumsform = „Erbbaurecht, Restlaufzeit unter 40 Jahre“ – 0 Punkte und als K.-o. hinterlegt.
Recht & Risiken = 0 von 4 Punkten → Kategoriescore 0,00, Gewicht 10 zählt jetzt mit
Gesamtscore = 6.383,33 ÷ 100 = 63,83 → 64 von 100
Einstufung = „Prüfbedarf“ statt „Gut“
Die Punktzahl allein hätte den Fall nur um sieben Punkte verschlechtert. Die K.-o.-Kennzeichnung macht daraus das, was es ist: ein Punkt, der vor jeder weiteren Rechnung zu klären ist. Alle erfüllten K.-o.-Kriterien werden im Ergebnis und im PDF namentlich aufgeführt.
| Score | Einstufung | Lesart |
|---|---|---|
| 85–100 | Sehr gut | Überdurchschnittliches Objekt ohne erkennbare Schwerpunktrisiken. |
| 70–84 | Gut | Solides Objekt mit begrenztem Handlungsbedarf. |
| 55–69 | Durchschnittlich | Tragfähig, aber mit spürbaren Schwächen in einzelnen Bereichen. |
| 40–54 | Unterdurchschnittlich | Deutliche Schwächen – nur bei entsprechendem Preisabschlag sinnvoll. |
| 0–39 | Kritisch | Erhebliche Schwächen in mehreren Bereichen. |
| beliebig | Prüfbedarf | Mindestens ein K.-o.-Kriterium erfüllt – die Punktzahl ist erst nach dessen Klärung belastbar. |
Die Objektbewertung beruht auf Ihren eigenen Einschätzungen und ersetzt weder ein Wertgutachten nach ImmoWertV noch eine technische oder rechtliche Prüfung. Sie strukturiert die Besichtigung, macht mehrere Objekte vergleichbar und hält fest, was Sie wann gesehen haben.
↑ Nach obenFinanzierungsanfragen
Für Objekte, die Sie erst noch kaufen möchten. Die Anfrage bündelt 25 Objektfelder und den Finanzierungswunsch zu einem Dokument, das Sie Ihrer Bank oder Ihrem Finanzierungsvermittler vollständig aufbereitet übergeben können.
- Objektdaten von Bauweise und Zufahrt über Vollgeschosse und Einheiten bis zu Energieeffizienzklasse und Zustand.
- Finanzierungswunsch: Kaufpreis, Kaufnebenkosten, Eigenkapital, gewünschte Tilgung, gewünschte Zinsbindung, gewünschte Annuität.
- Renditeberechnungen verknüpfen – die Renditematrix wird auf Wunsch als Anlage mit ausgedruckt.
- Selbstauskunft als Anlage per Häkchen beim PDF-Export.
- Summenleiste über alle Anfragen: Finanzierungsbedarf gesamt und Eigenkapital gesamt.
Finanzierungsbedarf = Kaufpreis + Kaufnebenkosten − Eigenkapital
| Kaufpreis | 250.000,00 € |
| Kaufnebenkosten (9,07 %) | 22.675,00 € |
| Eigenkapital | − 60.000,00 € |
| Finanzierungsbedarf | 212.675,00 € |
Bei gewünschter Tilgung von 2,0 % und einem angenommenen Sollzins von 3,5 % ergibt sich daraus im Kreditrechner eine Monatsrate von 212.675 × 5,5 ÷ 100 ÷ 12 = 974,76 €.
Selbstauskunft & Haushaltsrechnung
Im Profil hinterlegen Sie einmalig Ihre eigene Selbstauskunft in sechs Gruppen: Person und Haushalt, Beschäftigung, monatliche Einnahmen, monatliche Verpflichtungen, Vermögen und Verbindlichkeiten. Ein zweiter Antragsteller lässt sich per Häkchen zuschalten. Beim PDF-Export einer Finanzierungsanfrage wird die Selbstauskunft auf Wunsch als Anlage angehängt.
Einnahmen = Nettoeinkommen + Mieteinnahmen + Kindergeld + Unterhalt + Renten + sonstige Einnahmen (+ dieselben Positionen des 2. Antragstellers) Verpflichtungen = Warmmiete + Kreditraten + Leasingraten + gezahlter Unterhalt + Versicherungen + sonstige Frei verfügbar = Einnahmen − Verpflichtungen
| Position | Betrag / Monat |
|---|---|
| Nettoeinkommen Antragsteller 1 | 3.400,00 € |
| Nettoeinkommen Antragsteller 2 | 2.150,00 € |
| Mieteinnahmen (netto kalt) | 750,00 € |
| Kindergeld | 500,00 € |
| Summe Einnahmen | 6.800,00 € |
| Warmmiete eigene Wohnung | 1.240,00 € |
| Kreditraten | 916,67 € |
| Versicherungen | 280,00 € |
| Leasingrate | 265,00 € |
| Summe Verpflichtungen | 2.701,67 € |
| Frei verfügbar | 4.098,33 € |
6.800,00 − 2.701,67 = 4.098,33 €. Ein negativer Wert wird rot dargestellt – so fällt eine Überlastung sofort auf, bevor die Unterlagen bei der Bank liegen.
Dokumentengenerator
Sechs Vorlagen erzeugen aus Ihren bereits erfassten Daten fertige, druckreife PDF-Dokumente. Wählen Sie einen Mieter aus, werden Name, Kontakt und Einzugsdatum automatisch übernommen. Leere Felder erscheinen im Ausdruck als Ausfülllinien – das Dokument bleibt also auch dann brauchbar, wenn Sie es vor Ort handschriftlich ergänzen möchten.
| Vorlage | Inhalt |
|---|---|
| Übergabeprotokoll | Einzug oder Auszug, Parteien, Zählerstände (Strom, Gas sowie beliebig viele Wasser- und Heizungszähler), Schlüsselübergabe, Zustand und Mängel, zwei Unterschriftsfelder. |
| Mieterselbstauskunft | Blankoformular mit Ankreuzfeldern zum Ausfüllen durch den Interessenten. |
| Wohnungsgeberbestätigung | Bescheinigung nach § 19 BMG für die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt. |
| Wohnraum-Mietvertrag | Vollständiger Vertrag mit §§ 1–16: Mietgegenstand, Mietdauer, Miete, Betriebskosten, Kaution, Nutzung, Instandhaltung, Kleinreparaturen, Beendigung und mehr. |
| Gewerbemietvertrag | Mietzins je Tag bis Jahr, netto oder brutto, Triple Net Lease, Index- oder Staffelmiete, Kaution als Zahlung oder Bürgschaft, optional Betriebspflicht, Konkurrenzklausel und Haftungsbeschränkung. |
| Mietschuldenfreiheitsbescheinigung | Bestätigung für den Auszug – mit ausdrücklicher Klarstellung, dass kein Schuldanerkenntnis vorliegt. |
Voreinstellungen im Wohnraum-Mietvertrag
Der Vertrag ist bereits mit üblichen Werten vorbelegt und lässt sich in jedem Punkt anpassen: Fälligkeit am 3. Werktag, Mahnkosten 5 €, Kleinreparaturen bis 150 € im Einzelfall und höchstens 8 % der Jahreskaltmiete.
Jahresobergrenze = Jahreskaltmiete × Prozentsatz ÷ 100
Kaltmiete 750 € → Jahreskaltmiete = 750 × 12 = 9.000 €
Obergrenze = 9.000 × 8 ÷ 100 = 720 € pro Jahr, je Einzelfall höchstens 150 €.
Praktisch bedeutet das: Vier Reparaturen zu je 140 € (560 €) trägt der Mieter vollständig. Eine fünfte über 200 € fällt bereits aus der Einzelfallgrenze und geht komplett zu Lasten des Vermieters.
Aktionen & Checklisten
Wiederkehrende Vorgänge laufen nach immer denselben Schritten ab – und genau die sind hinterlegt. Zwölf mitgelieferte Vorlagen mit insgesamt über 80 einzelnen Arbeitsschritten, jeweils mit erläuterndem Hinweistext.
- Eigene Vorlagen mit Titel, Beschreibung, einem von zwölf Symbolen und beliebig vielen Schritten.
- Zuordnung zu Immobilie und Mieter – die Karte verlinkt in beide Richtungen.
- Eigene Aufgaben nachtragen, auch nachdem die Aktion gestartet wurde.
- PDF-Export mit Statusübersicht je Aufgabe.
Fortschritt % = gerundet(erledigte Aufgaben ÷ Aufgaben gesamt × 100)
Die Vorlage umfasst 11 Schritte. Nach 7 erledigten Punkten:
7 ÷ 11 × 100 = 63,64 → gerundet 64 %. Bei 11 von 11 färbt sich der Balken grün und die Aktion erhält das Kennzeichen „Abgeschlossen“.
Zähler & Zählerstände
Zähler werden direkt an der Immobilie geführt. Fünf Typen mit automatisch passender Einheit: Gas, Kaltwasser, Warmwasser (m³), Strom (kWh) und Heizung (Einheiten). Jeder Zählerstand wird mit Datum, Wert, ablesender Person und optional dem zugehörigen Mieter erfasst – Werte bis auf drei Nachkommastellen genau.
- Übersicht je Objekt mit Anzahl der Zähler, Anzahl der Stände und farbigen Typkennzeichen.
- Dateianhänge sowohl am Zähler als auch am einzelnen Ablesewert – etwa das Foto des Zählwerks als Beweismittel.
- PDF je Zähler oder für alle Zähler eines Objekts, chronologisch aufsteigend.
- Direkte Übernahme ins Übergabeprotokoll beim Mieterwechsel.
| Datum | Stand (kWh) | Differenz | Ermittelt durch |
|---|---|---|---|
| 31.12.2023 | 14.820,500 | – | Vermieter |
| 31.12.2024 | 17.145,200 | 2.324,700 | Mieter |
| 31.12.2025 | 19.331,800 | 2.186,600 | Ableser |
Verbrauch 2025: 19.331,800 − 17.145,200 = 2.186,600 kWh. Bei 0,32 €/kWh entspricht das 699,71 € Jahreskosten.
NautilusX erfasst, dokumentiert und druckt die Zählerstände – die Verbrauchsdifferenz und die Kostenumlage nehmen Sie beziehungsweise Ihr Abrechnungsdienstleister vor. Genau diese lückenlose Historie ist es, die bei Streit über den Verbrauch den Ausschlag gibt.
↑ Nach obenKalender & Termine
Der Monatskalender füllt sich weitgehend von selbst. Vier Ereignisarten entstehen automatisch aus Ihren Daten, eigene Termine ergänzen Sie in vier Farben.
- Beginn des Mietverhältnisses (violett) – aus dem Mietbeginn des Mieters.
- Einzug (blau) – aus dem Einzugsdatum; ohne eigene Angabe entspricht es dem Mietbeginn und beide erscheinen als ein gemeinsamer Eintrag.
- Miete fällig (orange) – am n-ten Werktag, inklusive Betrag im Termintext.
- Miete eingegangen (grün) – sobald Sie den Eingang quittieren.
- Befristung endet (rot) – aus dem Befristungsende der Immobilie.
- Eigene Ereignisse mit Dateianhang, dazu Listen kommender und vergangener Termine.
| Tag | Automatisch erzeugter Eintrag |
|---|---|
| So, 01.11.2026 | Mietbeginn – Ahornweg 12 (violett), Einzug erst am 07.11. (blau) |
| Mi, 04.11.2026 | Miete fällig – Ahornweg 12, 900,00 € |
| Mi, 04.11.2026 | Miete fällig – Lindenstraße 4, 500,00 € |
| Do, 05.11.2026 | Miete eingegangen – Ahornweg 12 |
| So, 15.11.2026 | Befristung endet – Lindenstraße 4 |
Ohne eine einzige manuelle Eingabe entsteht so eine Monatsübersicht, die zeigt, was fällig ist, was eingegangen ist und wo eine Frist ausläuft.
Adressbuch
Alle Kontakte rund um die Immobilie an einer Stelle – Handwerker, Hausverwaltung, Makler, Bank, Hausmeister, Dienstleister, Eigentümer und Mieter. Jede Kontaktart hat eine eigene Farbe, sodass die Liste auch bei hundert Einträgen lesbar bleibt.
- Privatpersonen und Firmen – bei Firmen mit Unternehmensname und Rechtsform (13 Optionen von GbR bis eingetragene Genossenschaft).
- Direkt anklickbare E-Mail-Adressen und Telefonnummern, auch vom Mobilgerät aus.
- Volltextsuche über alle Felder einschließlich der Bemerkungen, plus Filter nach Kontaktart.
- Kontaktdatenblatt als PDF und Dateianhänge, etwa Angebote oder Verträge.
Zentrale Dateiablage
Dateien lassen sich an nahezu jedem Datensatz anhängen – an Immobilien, Mieter, Anfragen, Interessenten, Dokumente, Zähler, einzelne Zählerstände, Ausgaben, Aktionen, Termine und Kontakte. Die Seite „Dateien“ führt sie alle zusammen und zeigt zu jeder Datei, wo sie hingehört.
- Volltextsuche über Dateinamen und Zuordnung, Filter nach Zuordnungstyp mit Trefferzahl.
- Sortierung nach Datum, Name oder Größe; Anzeige der Gesamtgröße aller Dateien.
- Vorschau im Browser für Bilder, PDF, Text, Audio und Video – ohne Download.
- Sprunglink von jeder Datei direkt zum zugehörigen Datensatz.
Papierkorb & Wiederherstellung
Gelöschte Immobilien, Mieter, Finanzierungsanfragen, Mietinteressenten, Dokumente, Aktionen und Ausgaben landen zunächst im Papierkorb – vollständig mit allen Feldern, nicht nur als Name. Jeder Eintrag zeigt Typ, Bezeichnung, Kontext und den Zeitpunkt der Löschung auf die Minute genau.
- Wiederherstellen mit einem Klick, der Datensatz erscheint unverändert an alter Stelle.
- Endgültig löschen einzeln oder als Ganzes – dann werden auch die zugehörigen Dateien serverseitig entfernt.
- Doppelte Sicherheitsabfrage vor jeder unwiderruflichen Löschung.
Konto, Backup & Datenschutz
- Vollständiges Backup als einzelne Datei: alle Immobilien mit Zählern und Zählerständen, Mieter, Interessenten, Anfragen, Zahlungen, Ausgaben, Dokumente, Termine, Kontakte, Aktionen, Vorlagen, Kredit- und Renditeberechnungen, Profil und Papierkorb – einschließlich sämtlicher hochgeladener Dateien.
- Wiederherstellung aus einem Backup, auch aus einem anderen Konto – etwa beim Umzug oder zur Übergabe.
- Passwort ändern und Konto vollständig löschen; Passwörter werden ausschließlich verschlüsselt gespeichert.
- Benachrichtigung über überfällige Mieten als roter Zähler in der Navigation, pro Browser abschaltbar.
- Helles und dunkles Erscheinungsbild umschaltbar.
Ressourcen & Aktuelles
Eine kuratierte Sammlung geprüfter Quellen für Vermieter: Gesetzestexte und Rechtsprechung, Fachliteratur (Grüneberg, Schmidt-Futterer, Blank/Börstinghaus, Jennißen), Immobilienportale, Bonitätsauskünfte, der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts als Grundlage für Indexmieten, Verbände sowie Hinweise zur Auswahl von Hausverwaltung, Handwerkern, Sachverständigen und Energieberatern.
Unter Aktuelles erscheinen redaktionelle Beiträge rund um Vermietung, Mietrecht und Immobilienmarkt – frei zugänglich, auch ohne Konto.
↑ Nach obenInserate & Marktplatz
Steht eine Wohnung leer, wird aus dem Objekt mit wenigen Klicks ein Inserat. Veröffentlichte Angebote erscheinen im öffentlichen Marktplatz – ohne Anmeldung für jeden sichtbar, mit eigener Seite je Inserat.
- Inserat aus dem Bestand: Adresse, Flächen, Zimmer, Baujahr und Ausstattung lassen sich aus der Immobilie übernehmen; dazu Beschreibung, Lage, Preisangaben, Verfügbarkeit und Kontaktdaten.
- Fotos mit Titelbild-Auswahl, automatisch im Browser verkleinert. Das Titelbild ist zugleich das Vorschaubild beim Teilen des Links in Messengern und sozialen Netzen.
- Sichtbarkeit steuern: Entwurf, Veröffentlicht, Vergeben oder Deaktiviert. Nur veröffentlichte und vergebene Inserate verlassen das Konto.
- Status „Vergeben“: Ist das Objekt weg, bleibt das Inserat auf Wunsch online – ausgegraut, mit dem Siegel „Vergeben“ und ans Ende der Liste sortiert. Alternativ wandert es in den Papierkorb; beim Beenden fragt NautilusX beides ab.
- Gefällt mir und Aufrufe: Besucher können ein Inserat mit einem Herz markieren; jede Inseratsseite zählt ihre Aufrufe (einmal je Besucher). Beide Zahlen sehen Sie auf Ihrer eigenen Inseratskarte im Konto.
- Filter im Marktplatz: Suche nach Ort und Stichwort, Miete oder Kauf, Objektart, Sortierung nach Datum, Preis oder Fläche – und ein Schalter, der bereits vergebene Angebote ausblendet.
Alles davon. Kostenlos.
Kein Abo, keine Testphase, keine Zahlungsdaten. Konto anlegen, erste Immobilie eintragen und in wenigen Minuten die eigenen Zahlen sehen.